Eine Person wurde bei dem Feuer, welches um kurz nach acht Uhr am Mittwochabend gemeldet wurde, verletzt. Alle Feuerwehren der Gemeinde Jemgum und zwei Drehleitern waren im Einsatz.
Das Haus in der relativ engen Straße wurde durch das Feuer vollständig zerstört [Bilder: D.Janßen & F.Loger]
Jemgum - Um kurz nach acht Uhr am Mittwochabend bemerkten Anwohner der Oberfletmerstraße in Jemgum ein Feuer in einem Wohnhaus. Nachdem der Notruf die Leitstelle erreicht hatte, wurde umgehend die Feuerwehr Jemgum alarmiert. Aus Leer wurde ein Rettungswagen in Bewegung gesetzt. Nach wenigen Minuten waren die ersten Einsatzkräfte aus Jemgum vor Ort.
Der Einsatzleiter erhöte nach einer kurzen Lageerkundung die Alarmstufe, die Feuerwehr Holtgaste sowie die Drehleiter aus Weener wurden alarmiert.
Durch das Feuer wurde ein Mann, der in dem Haus wohnte schwer verletzt, neben dem Rettungswagen war inzwischen auch noch ein Notarzt an der Einsatzstelle eingetroffen um die Verletzungen des Mannes zu versorgen.
Aufgrund der schweren Verletzungen wurde ein Rettungshubschrauber angefordert, durch die Feuerwehr wurde auf dem Sportplatz eine Landestelle ausgeleuchtet.
Der Hubschrauber kam jedoch nicht mehr zum Einsatz, der Mann wurde mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht und später in einer Spezialklinik nach Groningen verlegt.
Die Feuerwehr Weener rückte mit ihre DLK23/12 und dem neuen Fahrzeug, dem B32 an. Beide Fahrzeuge bauten sich
in der ziemlich engen Straße auf. Die Alarmstufe wurde noch einmal erhöht. Die Feuerwehren aus Critzum,
Hatzum und Ditzum wurden nachgefordert. In der Oberfletmerstraße stehen die Gebäude direkt nebeneinander,
sodass ein Übergreifen des Feuers auf benachbarte Häuser verhindert werden musste. Mehrere B- und C-Rohre
waren im Einsatz. Über den B32 wurde per Monitor von oben gelöscht. Das Feuer war nach rund einer Stunde unter
Kontrolle. Das Haus wurde durch das Feuer vollständig zerstört. Ein Gibel des im 18. Jahrhundert gebauten
Haus, drohte zu Kippen und eine benachbarte Bäckerei zu treffen, um dies zu verhindert ließ die
Einsatzleitung das THW alarmieren, die sich um das abstützen und sichern des Gebäudeteils kümmerten.
Neben dem Gemeindebrandmeister, waren auch Brandabschnittsleiter Süd und stellv. Kreisbrandmeister vor Ort.
Die Versorgung mit Atemluftflaschen übernahm die Rufbereitschaft der FTZ Leer. Polizei und EWE waren auch mit mehreren Fahrzeugen vor Ort. Nach rund vier Stunden konnten die ersten
Ortsfeuerwehren aus dem Einsatz herausgelöst werden und wieder einrücken.
Gegen halb fünf am Donnerstagmorgen rückten die Drehleitern und das THW wieder ab. Die Feuerwehr Jemgum beendete gegen neun Uhr am Donnerstagvormittag den Einsatz
Die Polizei schätzt den Schaden auf rund 120.000 Euro. Die Brandursache ist noch unklar, die Kriminalpolizei hat dazu die Ermittlungen aufgenommen.
Das schreibt die Ostfriesen Zeitung am 21.01.2011
Klicken zum vergrößern

Bilder von D.Janßen Bilder einfach anklicken
Bilder von F.Loger

|